Warum hier keine Preisspanne steht
Preisspannen wie „von bis“ klingen hilfreich, führen aber fast immer in die Irre. Die untere Zahl passt zu einem Projekt, das du gar nicht vorhast, die obere zu einem, das du nicht brauchst. Wer mit so einer Zahl im Kopf Angebote vergleicht, vergleicht am Ende Überschriften statt Leistungen.
Bei mir bekommst du nach einem kurzen Gespräch ein Angebot, das genau beschreibt, was gebaut wird. So siehst du, wofür du bezahlst, und kannst andere Angebote Punkt für Punkt danebenlegen.
Was den Preis wirklich beeinflusst
Eine Website ist kein fertiges Produkt im Regal. Was du am Ende bezahlst, hängt fast nie am Designgeschmack, sondern an Umfang, Tiefe und Verantwortung:
- Konzept & Strategie: Wer macht sich Gedanken zu Zielgruppe, Tonalität, Aufbau und dem Weg zur Anfrage, oder springt jemand direkt ins Design?
- Designtiefe: Individuelles Design oder leicht angepasstes Template? Eigene Komponenten und Bildsprache kosten mehr, halten dafür länger und heben dich stärker ab.
- Technik: Passt das System zum Betrieb? Eine schnelle Seite ohne Redaktionssystem, ein WordPress zum Selbstpflegen oder ein Shop mit WooCommerce sind unterschiedlich aufwendig, und jede Wahl hat Folgen für Pflege und Tempo.
- SEO & Performance von Anfang an: Wer SEO erst nachträglich draufschraubt, baut es nie ordentlich ein. Sauberes SEO ist Teil der Architektur, nicht ein Zusatz. Mehr dazu in der Leistung SEO und Sichtbarkeit. Was du selbst angehen kannst, zeigt der Ratgeber SEO für kleine Unternehmen.
- Funktionen und Anbindungen: Terminanfrage, Buchungskalender, Kundenbereich, Schnittstellen zu CRM oder Warenwirtschaft. Jede Funktion ist eigene Arbeit, auch wenn sie auf der Seite nur ein Knopf ist.
- Inhalte: Texte und Bilder können beigesteuert oder gemeinsam erarbeitet werden. Wer Texte mitbestellt, bezahlt das. Wer sie selbst schreibt, spart spürbar.
Welche Fragen dein Angebot beantworten sollte
Bevor du Angebote einholst, lohnt es sich, diese Punkte für dich zu klären. Je genauer die Antworten, desto vergleichbarer werden die Angebote:
- Wie viele Seiten braucht die Website, und welche davon wirklich zum Start?
- Welche Funktionen sind Pflicht: Kontaktformular, Terminanfrage, Buchung, Shop, Kundenbereich?
- Wer liefert Texte und Fotos, und in welchem Zustand sind sie?
- Willst du Inhalte später selbst ändern, oder soll das jemand für dich übernehmen?
- Für welche Suchbegriffe und welche Region soll die Seite gefunden werden?
- Wer kümmert sich nach dem Start um Updates, Sicherungen und Erreichbarkeit?
Wie du die Antworten dann gegen ein konkretes Angebot hältst, steht im Ratgeber Website-Angebot prüfen: zehn Prüfpunkte von der Leistungsbeschreibung bis zu den Nachträgen.
Was nach dem Launch dazukommt
Eine Website ist nie ganz fertig. Laufende Kosten entstehen in diesen Blöcken, die Höhe hängt vom Setup ab:
- Betrieb: Hosting, Domain und E-Mail.
- Pflege: Updates, Sicherungen, Überwachung und kleinere Änderungen. Details auf der Seite Website-Wartung & Betreuung.
- Bei Shops: Gebühren der Zahlungsanbieter und gegebenenfalls Lizenzen für Erweiterungen. Mehr dazu im Ratgeber zum Thema Webshop.
Worauf du beim Vergleich achten solltest
Drei Punkte trennen seriöse Angebote von Show-Angeboten:
- Transparente Leistungsbeschreibung. Was ist genau enthalten? Wie viele Seiten, Funktionen, Korrekturschleifen?
- Klare Aussage zu Code, Rechten und Hosting. Bekommst du eine wartbare Lösung, oder bist du an einen Anbieter gebunden?
- Ehrlicher Umgang mit SEO. Garantien wie „Platz 1 bei Google“ sind ein rotes Tuch. Realistische Aussagen über technische, inhaltliche und lokale Maßnahmen sind das, was zählt.
Wenn du gerade konkrete Angebote vergleichst und eine ehrliche Einschätzung suchst: Schreib mir kurz, worum es geht. Ich sage dir direkt, ob ein Angebot solide ist oder wo Lücken sind.
Weiterführende Quellen
Für die technischen Anforderungen, die in jedes seriöse Angebot gehören, sind diese offiziellen Quellen besonders nützlich:
- Google Search Central: SEO-Einsteigerleitfaden (offizielle Doku zu Indexierung, Struktur und Inhalten).
- web.dev: Core Web Vitals (Performance-Kennzahlen, an denen seriöse Anbieter messbar arbeiten).